Filme 2008
- Blood Diamond (2006)
Ein Film bei dem einem stellenweise der Atem stockt. Vor allem werden die eigenen Probleme mal ins rechte Licht gerückt. Ich bin zutiefst erschüttert. (10 von 10 Punkten)
- The Usual Suspects (1995)
Einfach genial. Ein Haufen guter Schauspieler in einem bis zu letzt spannenden Plot (10 von 10 Punkten).
- Letters from Iwo Jima (2006)
Der Film ist besser als sein Counterpart “Flags of our fathers”. Man ist eigentlich sofort “auf der Seite” der verteidigenden Japaner und hofft mit ihnen. Zusammen zeigen beide Filme, dass so etwas wie Gut oder Böse nicht wirklich gibt. Am Ende sind es ganz normale Menschen, die alles tun um zu überleben. Und der Feind, zum Monster hochstilisiert, ist ebenso ein Mensch, der auch nur überleben möchte (10 von 10 Punkten).
- Goodfellas (1990)
Hammer! Genial! Pflichtkino! Mehr gibt es nicht zu sagen (10 von 10 Punkten).
- Taxi Driver (1976)
Zunächst ist der Film sehr ruhig und ohne spürbaren Spannungsaufbau. Man schaut Travis (Robert de Niro) beim Taxi fahren durch ein ziemlich herunter gekommenes New York zu. Dann jedoch steigt man immer mehr in die Psyche von Travis ein und man beginnt den Verlauf zu ahnen. Und wieder ist alles klar und ruhig. Das Ende wiederrum ist alles andere als erwartet. Brilliantes Kino (10 von 10 Punkte).
- V for Vendetta (2005)
Ein spannender Film in einem totalitaristischen England. Ein bisschen wie 1984, aber eben mit gutem Ende und fürs Popcorn-Kino (9 von 10 Punkten).
- Stranger than Fiction (2006)
Eine wirklich verrückte Geschichte über einen Steuerbeamten Harold, dem plötzlich sein Leben erzählt und dabei sein bevorstehender Tod angekündigt wird. Die Erzählerin schreibt gerade in Buch in dem der Steuerbeamte die Hauptrolle spielt. Natürlich ändert sich dadurch alles: Harold fängt plötzlich zu leben an… (9 von 10 Punkten)
- Inside Man (2006)
Endlich mal wieder ein Film, der ein einigermaßen überraschendes Ende hat! Dies ist kein Film zum Nebenher-Gucken, viele Details sind in den Szenen versteckt (8 von 10 Punkten).
- Memento (2000)
Sehr cool gemachter Film. Am Anfang unheimlich verwirrend aber es kommt ein Puzzleteil zum anderen und führt zu einem überraschenden Ende. Der Film verknüpft zwei Erzählstränge. Ein schwarz-weißer erzählt chronologisch, ein farbiger vom Schluss zum Anfang. Empfehlenswert (8 von 10 Punkten). Es sind eben doch unsere Erinnerungen, die uns definieren…
- about a boy (2002)
Wir haben ihn gemeinsam auf Englisch geschaut und viel gelacht. Der Film ist wirklich gut gemacht, allerdings lebt er vom britischen Humor und könnte daher auf deutsch etwas mager rüberkommen. Die Botschaft hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte drumrum ist manchmal etwas konstruiert. (8 von 10 Punkten)
- Wächter der Nacht (2004)
Ziemlich gut gemachte Geschichte über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Vor allem die Special-Effects sind ziemlich cool (8 von 10 Punkten).
- Flags of our Fathers (2006)
Ein Film in der Tradition von “A thin red line”. Die Kriegsszenen sind sehr realistisch und damit ziemlich erschreckend. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Auswirkungen der Kriegspropaganda auf die drei Überlebenden, die auf dem berühmten Iwo Jima-Bild zu sehen sind. Insgesamt ist der Film sehr gut, wird aber an einigen Stellen etwas langatmig. (7 von 10 Punkten).
- Mitten ins Herz (2007)
Das erste Mal, dass ich über Hugh Grants britischen Humor lachen konnte. Der Film ist wirklich ansprechend und eine der Liebeskomödien, die ohne zu viel Schmalz auskommen. (7 von 10 Punkten)
- Donnie Darko (2001)
Ziemlich seltsamer, aber auch sehr guter Film. Sehenswert (7 von 10 Punkten).
- Der Klang des Herzen (August Rush) (2007)
Dieser Film wurde uns von meiner Schwester aufgezwungen. Und ich habe ihn gerne angeschaut, eine richtige kitschige Schnulze mit wirklich guter Musik und einer Story, die zwar vorhersehbar, aber nicht alltäglich ist. Wer also auf der Suche nach einer wirklich guten Schnulze ist, wird hier sogar noch mit Ohrenschmaus belohnt. (7 von 10 Punkten)
- Zodiac (2007)
Ein ziemlich spannender Film über die Suche nach einem Serienmörder, bei der sich die beteiligten Personen langsam an dem Fall aufreiben. (6 von 10 Punkten)
- Die Insel (2005)
Ein Beitrag Hollywoods zur Stammzellenforschung, Gentechnik und der Diskussion um menschliche Ersatzteillager (6 von 10 Punkten).
- Meet the Fockers (2004)
Was zum Schmunzeln, aber ohne große Überraschungen wenn man den ersten Teil gesehen hat (6 von 10 Punkten).
- Madita (1979)
Der Film ist schwere Kost - empfohlen wird er ab 4 Jahren und sollte auch nicht früher geschaut werden.
Das Leben auf Birkenlund in Schweden um 1915 ist idyllisch und wunderschön, aber leider auch überhaupt nicht mehr aktuell. Die Kinder können sich mit den Alltagsproblemen heute nicht mehr identifizieren - das ist auch der Hauptgrund warum ich Madita nur eingeschränkt weiterempfehlen kann. Wie erklärt man einem Kind denn beispielsweise ein Hausmädchen? Oder auch den Fakt, dass der Vater von Abbe Nisson quasi ständig betrunken ist? Oder auch warum damals Sandalen nicht zur Standardausrüstung eines jeden Kindes gehörten?
Es mag Kinder geben, die nicht fragen und einfach schauen. Mein Sohn stellt mir diese Fragen und somit haben wir Madita einmal angesehen und seither nicht wieder. Denn er hat den Film (noch) nicht verstanden.
Madita ist bereits ein Schulmädchen (bestimmt schon in der zweiten Klasse) und ist auch aus diesem Grund eher für Grundschüler geeignet. (6 von 10 Punkten)
- Der Anschlag (2006)
Eigentlich eine ziemlich beklemmende Vorstellung: die beiden großen Atommächte USA und Russland werden von einer Terrorgruppe an den Rand der gegenseitigen Vernichtung getrieben. Insgesamt ganz ok (5 von 10 Punkten).
- Step up (2006)
"Teeniefilm, der mangels formaler und inhaltlicher Originalität nur mit den körperlichen Reizen der beiden Hauptdarsteller zu punkten versteht." (wiki)
Ganz so furchtbar war der Film jetzt nicht, ab und zu braucht man auch mal etwas zum Berieseln lassen. (5 von 10 Punkten)
- Notting Hill (1999)
Ich gab diesem Klassiker unter den Liebesfilmen eine zweite Chance, nachdem ich Hugh Grant in Mitten ins Herz so komisch fand. Aber ich bin trotzdem nicht begeistert: Es ist ein netter, schmalziger Liebesfilm mit Charme und mehr nicht. (5 von 10 Punkten)
- Iron Man (2008)
Ich war seit langem mal wieder im Kino - leider eine Woche zu früh für Indiana Jones. Also bin ich in Iron Man gegangen. Irgendwie hab ich kein Glück mehr im Kino. Das letzte Mal war ich in Borat. Naja, die witzigen und coolen Dinge von Iron Man sind alle schon im Trailer verbraten worden. Ansonsten reicht es gerade so für eine Packung Popcorn und ein Bier (4 von 10).