Witzle g'rissaOctober 24, 2007 13:04

Eines Abend kommt der Mann von der Arbeit nach Hause und findet
das totale Chaos vor:

Die Kinder sind noch im Schlafanzug und spielen im Vorgarten im Matsch. Überall im Gras verstreut liegen leere Packungen und das Papier von Süßigkeiten. Die Türen am Auto seiner Frau stehen weit offen, auch die Haustür ist sperrangelweit offen und der Hund ist nirgendwo zu sehen.

Als der Mann in den Flur tritt, sieht er, dass eine Lampe umgefallen ist und der Läufer zusammengeknüllt an der Wand liegt. Im Wohnzimmer plärrt das Fernsehen laut, und im Esszimmer liegen überall Spielzeug und Klamotten
verstreut. In der Küche stapelt sich das Geschirr in der Spüle, die Reste vom Frühstück stehen noch auf dem Tisch, Hundefutter liegt auf dem Boden, ein zerbrochenes Glas unter dem Tisch und an der Terrassentür liegt ein Haufen Sand. Schnell läuft er die Treppe hoch, um seine Frau zu finden und muss dabei über Spielzeug und weitere Klamottenhaufen steigen. Als er am Bad vorbeigeht, läuft ihm Wasser entgegen. Als er ins Bad sieht, sieht er einen
Haufen nasse Handtücher, Seife und Spielzeug auf dem Boden. Vor der Toilette liegt abgerolltes Toilettenpapier, und Zahnpasta ist über den Spiegel und über einen Teil der Wand verschmiert.

Er rast ins Schlafzimmer und findet seine Frau im Schlafzimmer im Bett liegend ein Buch lesend vor. Sie sieht ihn lächelnd an und fragt, wie sein Tag gewesen ist.

Er sieht sie verwirrt an und fragt: “Was ist denn heute hier passiert?” Sie lächelt wieder und antwortet “Weißt Du, jeden Tag wenn Du nach Hause kommst, fragst Du, was ich um Himmels Willen den ganzen Tag gemacht habe?”

“Ja und?” sagt er entsetzt.

Sie antwortet: ” Na ja, heute habe ich es nicht gemacht”.

Jede Ähnlichkeit mit existierenden Personen oder Persönlichkeiten ist nicht intendiert und rein zufällig ;-)

Witzle g'rissa, Netzbeobachtungen, NachwuchsSeptember 28, 2007 13:44


Witzle g'rissaJune 5, 2007 23:26

Bedenken Sie bitte, bei der hier herrschenden Unordnung handelt es sich nicht um eine Unordnung im herkömmlichen Sinne, sondern um ein mit viel Sachverstand und Liebe arrangiertes Chaos, das die hier arbeitenden Spezialisten zu ihrer Inspiration benötigen.

Bitte bringen Sie kein Detail des nahezu perfekten Arrangement durcheinander!
Es ist nicht unaufgeräumt! Es sind einfach nur Berge verschiedener wundervoller Sachen!

Witzle g'rissaJanuary 29, 2007 15:53

Ein alter Landwirt kommt mit Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen zum Arzt. Als er sich zur Untersuchung auszieht, bemerkt der Mediziner, dass der gute Mann keine Unterhosen trägt. Er diagnostiziert eine Blasenentzündung und rät dem Patienten doch eine Unterhose zu tragen. Es sei sauberer und wärmen würde es auch.
Gesagt, getan, der Alte kauft und trägt Unterhosen. Als er bei der Feldarbeit dringend ein großes Geschäft erledigen muß, vergisst er im Eifer des Gefechts, die ungewohnte Unterhose herunterzuziehen.
Er dreht sich um, blickt überrascht ins Gras und meint: “Tatsächlich! Das ist wirklich sauberer!” Und als er sich wieder auf seinen Traktorsitz niederlässt ist er sicher: “Und wärmen tuts auch!”
——————————
Ein Mann fragt seinen Papagei: “Was ist mit dir los, du bist so was von zappelig, das kann man nicht mehr mit ansehen” Der Papagei gibt zur Antwort: “Du weißt doch, ich brauch unbedingt mal wieder ein Weibchen”. Hm, fragt sich der Mann, wie kann ich meinem Papagei helfen und fragt ihn. Der meint: “Steck mich mal für eine Stunde in die Kühltruhe, dann geht’s mir bestimmt wieder besser”. Gesagt getan. Nach drei Stunden flucht der Mann los:”Verdammt ich hab den blöden Papagei in der Kühltruhe vergessen”, rennt los, macht den Deckel auf und guckt ganz verdutzt. Sitzt der blöde Papagei da und wischt sich die Schweißperlen von der Stirn. “Was ist denn mit dir los? Der Papagei: “Was glaubst du, was ich für eine Arbeit hatte, bis die Wiesenhofschlampe ihre Schenkel breit gemacht hat”.

Witzle g'rissa, NetzbeobachtungenJanuary 25, 2007 9:32

As we know,
There are known knowns.
There are things we know we know.
We also know
There are known unknowns.
That is to say
We know there are some things
We do not know.
But there are also unknown unknowns,
The ones we don’t know
We don’t know.

Donald Rumsfeld, Feb. 12, 2002, Department of Defense news briefing [Link]

Danke Tilo für den Hinweis!

Witzle g'rissa, NetzbeobachtungenJanuary 6, 2007 22:58

Nun, sie tauchen beide bei iSquint (einem sehr nützlichen Programm) auf - aber seht selbst.

iSquint

Man beachte übrigens auch den Kommentar zum Aktivieren der Profi-Funktionen.

Witzle g'rissaJanuary 26, 2006 19:36

Da mein Arbeitsverhältnis an der TU München aufgrund eines befristeten Arbeitsvertrages am 29.02.04 endete, nahm ich meine Rechte als deutscher Staatsbürger wahr und meldete mich arbeitslos. Um an das Arbeitslosengeld zu kommen, muss man sich allerdings einmal zwangsberaten lassen. Man bekommt also irgendwann mal eine schriftliche Einladung bzw. Vorladung und muss dann zu diesem Termin erscheinen. Am Freitag, dem 05.03.04 fand also mein großer Auftritt in der Bundesagentur für Arbeit in Dachau statt.

Ich erscheine pünktlich um 10:00 Uhr, klopfe an die Tür meiner persönlichen Beraterin aber es ist noch niemand da. Ist auch nicht weiter schlimm, dann warte ich halt noch ein wenig. Kurz darauf kommt die Bundesagentin für Arbeit den Gang herunter, schließt die Türe auf, an der ich geklopft habe und geht hinein. Ich denke mir “coole Sache” und gehe hinterher. Ohne sich umzudrehen sagt sie:

“Herr Streifinger”
“Ja.”
“Sie haben einen Termin?”
“Ja.”
“Sie werden aufgerufen!”

Na gut, geh ich halt wieder raus und mach die Tür hinter mir zu. Gleich drauf geht die Tür wieder auf:

“Herr Streifinger!”

GRMPF. Ich kämpfe ein wenig gegen meinen dicken Hals, beschließe aber, höflich zu bleiben und trete ein:

Ich: “Guten Morgen.”
Bundesagentin für Arbeit: “-”

Sie schaut mich nicht mal an. Starrt nur einige Minuten auf ihren Monitor und blättert irgendwo rum.

Bundesagentin für Arbeit: “Sie sind Diplom-Informatiker?”
Ich: “Ja.”

Sie versucht auch gar nicht, irgendwie höflich zu wirken. Sie spricht es nicht aus, aber es ist ganz klar: Ich entscheide selber, zu wem ich höflich bin. Und du lästiger arbeitsloser Winsler gehörst nicht dazu.

Bundesagentin für Arbeit: “Sie wollen eine Stelle als Projektingenieur?”
Pause… “Das geht ja gar nicht!”
Ich: “Warum soll das nicht gehen?”
Bundesagentin für Arbeit: “Sie haben ja gar keine Ausbildung.”

Häääh???

Ich: “Nun gut, ich habe promoviert. Ich glaub schon, dass das eine Ausbildung ist.”

An dieser Stelle muss man anmerken, dass ich bereits bei meinem ersten Termin schon diverse Formulare ausgefüllt habe und meinen Lebenslauf, natürlich mitsamt der Ausbildung ausführlich geschildert habe. Ebenso wie diverse sonstigen Kenntnisse, die mich für eine etwaige Anstellung qualifizieren könnten.

Bundesagentin für Arbeit: “Sie sind Informatiker! Wie kommen Sie auf die Idee, eine Stelle als Projektingenieur zu bekommen?”
Ich: “Naja, ich habe eben promoviert und denke, dass so eine Stelle ganz gut zu meiner Ausbildung passen würde.”
Bundesagentin für Arbeit: “Ja was promoviert? Sind sie Techniker?”

Das ist zuviel. Ich muss laut lachen. Ja klar. Ich habe mein Diplom gemacht und dann als Weiterbildung noch in drei Jahren den Techniker drangehängt. Eigentlich wollte ich noch meine Gesellenprüfung machen, bevor ich einen Job als Projektingenieur suche.

Ich: “Nein, ich bin kein Techniker. Ich habe promoviert. Ich habe eine Doktorarbeit geschrieben und bereits im Dezember eingereicht.”
Bundesagentin für Arbeit: “Ja wie Doktor? Das hätten Sie schon angeben müssen.”

Ich habs angegeben…

Ich: —

Sie liest wieder auf Ihrem Monitor…

Bundesagentin für Arbeit: “Seit Dezember 2000 Promotion an der TU München. Ja und? Als was? Glauben Sie, das kann ich riechen?”

Riechen wirst Du es nicht können, aber lesen vielleicht. Ich habs jedenfalls auch angegeben… Langsam gehts mir auf die Nerven… Ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben. Wenn ich jetzt mit dem Fachgebiet Höchstfrequenztechnik ankomme, dreht die Agentin hohl…

Ich: “In Hochfrequenztechnik.”
Bundesagentin für Arbeit: “Ja und? Was ist das?”
Ich: “Hochfrequenztechnik ist ein Teil der Elektrotechnik und die wiederum ist ein Ingenieursfach.”
Bundesagentin für Arbeit: “Was haben Sie denn nun studiert?”

Macht die das mit Absicht?

Ich: “Ich habe Informatik studiert und in Höchstfrequenztechnik promoviert.”

Meine persönliche Agentin verzieht das — nennen wir es — Gesicht, schüttelt den Kopf, schnauft laut und tippt irgendwas in den Rechner.

Bundesagentin für Arbeit: “Was haben Sie für Berufserfahrung?”

Aha. Promotion in einem Ingenieursfach und eine Bewerbung als Projektingenieur geht also scheinbar zusammen. Oder sie hat aufgegeben. Wenn ich Ihr jetzt erzähle, dass ich frisch von der Uni komme und daher KEINE Berufserfahrung habe, platzt sie. Also ich bin gaaaanz vorsichtig.

Ich: “Was habe ich denn zur Auswahl? Oder soll ich einfach mal aufzählen, was ich alles gelernt habe?”
Bundesagentin für Arbeit: “Ja, erzählen Sie mal.”

Mist. Das war nicht leicht. Aber vorsichtig sein kommt gut an. Die Agentin wird etwas ruhiger.

Ich: “Puuh. Das ist ein weites Feld.”
Bundesagentin für Arbeit: “Haben Sie PC-Kenntnisse?”
Neiin. Ich muss sterben. Ich fall fast vom Stuhl vor lachen.

Ich: “Entschuldigung. Ich habe 5 Jahre Informatik studiert. Ich denke schon, dass ich PC-Kenntnisse habe.”

Lachen war nicht gut. Die Agentin verspannt sich wieder.

Bundesagentin für Arbeit: “Ja was können Sie denn?”

Na gut, ich versuche wieder ernst und freundlich zu bleiben.

Ich: “Ich habe sehr gute Kenntnisse in verschiedenen Office-Paketen, Datenbanken, Programmierung, …”

Die Agentin fällt mir ins Wort. Ich glaub, sie hat irgendwas gehört, das sie auch kennt.

Bundesagentin für Arbeit: “Datenbanken? Welche Datenbanken kennen Sie denn?”
Ich: “Alle.”

Jetzt ist sie richtig sauer. Sie schreit mich fast an.

Bundesagentin für Arbeit: “Alle? Wissen Sie eigentlich, wie viele Datenbanken es gibt? Soll ich etwa hinschreiben: ALLE?”

Gibts da echt so viele?

Ich: “Ich habe 5 Jahre lang Informatik studiert. Ich weiss ziemlich gut, wie viele Datenbanken es gibt. Wissen Sie, wie das Studium angelegt ist? Da lernt man die Grundlagen. Ich KANN mit ALLEN Datenbanken arbeiten.”

Jetzt ist sie beleidigt, oder sowas.

Bundesagentin für Arbeit: “Na gut, schreib ich rein ALLE.”

Nach einer kurzen Pause wird sie wieder unglaublich laut. Ich glaube, sie denkt, sie hat mich jetzt erwischt.

Bundesagentin für Arbeit: “Und Programmiersprachen? Soll ich da auch reinschreiben: ALLE?”

Also eigentlich ist mir scheißegal, was Du da reinschreibst. Job bekomme ich von Euch eh keinen. Mit meinen PC-Kenntnissen reichts höchstens zur Sekretärin.

Ich: “Nein, nicht alle. C, C++, Cobol, diverse Skriptsprachen, aber wieder zu viele, um sie aufzuzählen. Außerdem habe ich sehr gute Unix-Kenntnisse.”
Bundesagentin für Arbeit: “Was JUNIK? Was ist denn JUNIK?”


Doch, sicher. Das ist Absicht. Ich muss aber trotzdem ziemlich lachen. Das macht sie natürlich wieder sauer. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich irh Lieblings-Arbeitsloser bin.

Ich: “Ich buchstabiere: U-N-I-X. Das ist ein Betriebssystem.”
Bundesagentin für Arbeit: “Wenn Sie bei uns geführt werden wollen, dann müssen Sie mir schon diese Fragen beantworten.”

Wo willst Du mich denn hinführen?

Ich: “Ja schon klar. Ich denke aber, ich kümmere mich besser selber um einen Job. Sie brauchen mich nicht zu vermitteln.”

Dann wollte ich noch wissen, wann ich wohl mit meinem Arbeitslosengeld rechnen kann. Dazu konnte sie mir aber keine Auskunft geben. Wahrscheinlich hatte sie auch gar keine Lust mehr.

Diese nette Konversation habe ich in meiner Mailbox gefunden. Obwohl der (mir unbekannte) Autor versichert, dass alles so stattgefunden hat, kann ich für nichts garantieren. Aber lustig ist es schon…

Witzle g'rissaSeptember 26, 2005 12:16

Ein Bayer, ein Preis, ein junges Madel und eine alte
Frau sitzen im Zug. Der Zug fährt durch einen Tunnel. Plötzlich hört man etwas schmatzen und gleich darauf wie jemand eine Ohrfeige bekommt.
Der Zug fährt aus dem Tunnel und der Preis hat eine knall rote Wange.

Denkt das Madel, sicher wollte einer mich küssen und hat die Alte erwischt.

Denkt die alte Frau, jemand hat das Madel geküsst und die hat anständig reagiert und ihm eine runtergehauen.

Denkt der Preis, der Bayer hat das Madel geküsst und ich hab die Ohrfeige bekommen.

Denkt der Bayer, so im nächsten Tunnel schmatz ich wieder mit der Lippe und hau dem Saupreis die nächste Watschen.

Witzle g'rissaAugust 30, 2005 12:54

Once upon a time, a guy asked a girl, “Will you marry me?” The girl said, “NO!”
And the guy lived happily ever after and went fishing, hunting, and played golf a lot and did whatever he wanted when he wanted.