AlltagDecember 24, 2007 11:59

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Wir wünschen Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Nehmt Euch Zeit für Euch, Eure Lieben und vor allem lasst einmal die Gedanken an “ich müsste, könnte, sollte” weg und genießt das Leben. Es ist so wichtig, einmal unbeschwert die schönen Momente zu genießen und gerade in der Weihnachtszeit, an den Feiertagen gibt es dazu Gelegenheit genug. Carpe diem!

Wir haben uns vorgenommen, uns das Fest nicht von anderen diktieren zu lassen, sondern werden das tun, was wichtig und richtig für uns ist. Heute vormittag haben wir den Weihnachtsbaum/Christbaum geschmückt - alter, hässlicher Baumschmuck ist bei uns an der richtigen Adresse und ergibt ein stimmiges Gesamtbild und lässt Kinderaugen strahlen.

Heute mittag essen wir ganz traditionslos (aber das erste Mal kann auch der Beginn einer Tradition sein) Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gurkensalat, gehen heute nachmittag in die Kirche um im Anschluß daran zu bescheren.

Ich freue mich schon sehr auf die Momente, in denen meine Kinder die Geschenke unter dem Baum sehen, hoffe, sie können sich darüber freuen und einmal ohne Kampf lieb miteinander spielen. Nebenbei: Ich verstehe mittlerweile meinen Vater, der sich oft liebe Kinder zu Weihnachten wünschte. Ich bin gespannt, ob mein Mann sich über seine Geschenke freut und hoffe, vielleicht doch auch ein Geschenk zu erhalten, von dem ich nichts wusste. Und selbst, wenn dies nicht der Fall sein sollte, warte ich schon seit einer Woche darauf, meine Geschenke, die ich mir selbst ausgesucht habe, zu genießen.

Ich wünsche mir einen ruhigen Abend um ihn mit einem Glas Wein, meinem Mann und einem Spiel oder einem guten Buch in der Hand zu genießen.

Und jetzt wünsche ich Euch, dass ihr ähnliches erleben könnt, ich danke Euch für die Kommentare, die mich motivieren, hier täglich zu schreiben.

Alltag 9:50

Stern von Linus

Wer durfte schon einmal mit diesen engelhaften Worten in den besinnlichen Heiligen Abend starten?

Ich natürlich - um 7:51 Uhr hörte ich also folgenden Satz “Mach Deinen Mund zu, Mama!” und war wach. Na danke auch, denn zwei Sekunden später saß Klein-J im Bett und war hellwach, woraufhin Groß-L seine Größe markierte, indem er seine Übermacht mit einem Tritt in Richtung des kleinen Bruders verdeutlichte. Dies wiederum hatte zur Folge, dass der Papa den großen Sohn nahm und ihn an den Bettrand verfrachtete, um die beiden Kampfhähne zu trennen. Daraufhin ertönte ein sehr gestelltes Geheule: “Ich will neben meiner Mama schlafen!” Schlafen, ha - wer kann bei diesem Lärm noch schlafen. “Ich will nicht am Rand schlafen, sonst fall ich noch rahaus!” Der kleine brave Sohn nahm derweil die Wecker auseinander, testete ihre Funktionalität und ihre Widerstandsfähigkeit indem er sie auf Mutters Kopf fest aufklopfte. Die zaghafte Anfrage: “Sag mal, schläfst Du wieder!?” brachte keinerlei Antwort und so beschloß ich also meine Brille und mich an einen sicheren Ort zu befördern.

Zuvor jedoch nahm ich Klein-J noch mit ins Badezimmer - wickeln, ich hatte während der sanften Aufwachphase doch gehört, wie da etwas in die Windel donnerte. Leider hab ich ein blödes Gefühl, wenn ich wissentlich volle Windeln ignoriere.