Es scheint momentan ein heißes Thema zu sein: Wie schütze ich meine Kinder vor den Gefahren des Internets?

Die Zeit meint, dass Eltern sich mit den Spielen und virtuellen Wanderungen Ihrer Sprösslinge auseinander setzen müssen. Das heißt im Klartext: mitzocken.

Die etwas subtilere Botschaft ist dabei aber, dass Eltern sich mit ihren Kindern über deren Welt unterhalten müssen. Kein Computerspiel macht aus einem Kind einen schwarzbekleideten Killer, sondern der Unwille bzw. auch die Unfähigkeit der Eltern sich mit der virtuellen Welt auseinanderzusetzen und die daraus resultierende mediale Vernachlässigung. In der virtuellen Welt gelten eben die gleichen Grundannahmen und Anforderungen - schließlich haben wir sie ja so gebaut. Wer sein Kind eben von Horrorfilmen und Pornos fernhält (die es in der “echten” Welt ja auch an jeder Ecke gibt) muss das eben im Netz auch tun.

Die Initiative Klicksafe bringt das ganz nett auf den Punkt: Wo ist Klaus?


Realistisch gesehen, kann man seine Kinder nicht vor “ungewünschten” Inhalten fern halten. Der Reiz des Verbotenen ist zu groß und irgendwo gibt es immer einen Freund, bei dem man dann die verbotenen Dinge sehen kann.

Um so wichtiger ist es, die Aktionen und Gedankenwelt seiner Kinder - so weit wie möglich - nachzuvollziehen. Also reden, reden, reden … und mitzocken ;-)